Neu aufgestellt und gestärkt in die Zukunft

Kunden in aller Welt ein dauerhaft starker und verlässlicher Partner sein. Mit innovativen Produkten und Leistungen das präzise, produktive und flexible Fertigen in unterschiedlichsten Branchen ermöglichen. Das sind auch weiterhin die Ziele der CHIRON Group. Doch der Umbruch in der Automobilindustrie, die durch COVID-19 gesamt rückläufigen und schwankenden Märkte haben eine Neuausrichtung nötig gemacht. Mit dem Ziel, eine führende Position im Wettbewerb zu sichern und gestärkt in die Zukunft zu gehen.

Die Situation
Bereits 2019 entwickelte sich die Nachfrage rückläufig, vorwiegend durch den Wandel der Automobilindustrie und eine schwächere Weltwirtschaft. 2020 hat sich die Situation durch die direkten und indirekten Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter verschärft, auch im Kernmarkt Luftfahrt wird ein weiterer Rückgang erwartet. Zudem zeigen sich die Märkte insgesamt stark schwankend, die Prognosen sind zwar für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie weniger düster als befürchtet, aber dennoch nicht wirklich positiv.

Die CHIRON Group rechnet nicht mit einer baldigen Markterholung und stellt sich auf ein reduziertes und unstetes Umsatzniveau ein: Eine Neuausrichtung der Gruppe ist angesichts dieser Perspektiven unerlässlich.

»Wir alle – Geschäftsführung, Verwaltungsrat und Inhaber – haben gemeinsam ein umfangreiches Maßnahmenpaket erarbeitet, um die Zukunft der CHIRON Group nachhaltig zu sichern und unseren Kunden über das Heute hinaus ein starker und verlässlicher Partner zu sein.«
Vanessa Hellwing
Geschäftsführerin der CHIRON Group

Mittelfristig stärker durch gezielte Maßnahmen
Die CHIRON Group hat bereits 2019 an Strategien zum Abfedern der genannten Marktschwankungen gearbeitet. Im Fokus dabei: das Bündeln von Know-how und Prozessen an einzelnen Standorten. Hier die eingeleiteten und zum Teil bereits realisierten Maßnahmen im Überblick:

  • Stärken der Kernkompetenzen Fräsen und Fräs-Drehen
  • Konzentration der Fertigung in der Precision Factory (Neuhausen o. E.)
  • Fokussieren auf E-Mobilität und Verbrennungsmotoren der Zukunft
  • Abrunden des Portfolios für Medizin- und Präzisionstechnik

Automotive mit verändertem Fokus
Der Automobilmarkt ist für die CHIRON Group nach wie vor ein überaus wichtiger, der Fokus wird künftig jedoch stärker auf E-Mobilität und Verbrennungsmotoren der Zukunft liegen. Die vertikalen Bearbeitungszentren von CHIRON und STAMA und hier vor allem die neuen Baureihen eignen sich ideal, um Werkstücke in höchster Präzision zu fertigen. Sowohl bei Fahrwerks- und Strukturbauteilen für Elektrofahrzuge als auch bei Komponenten für Verbrennungsmotoren. Zudem bietet die CHIRON Group als Turnkey-Spezialist das erforderliche Prozess-Know-how, um zunehmend komplexere Anforderungen in passgenaue, automatisierte Fertigungsprozesse zu transferieren.

Konzentration auf Kernkompetenzen
Fräsen und Fräs-Drehen: Das sind die technologischen Kompetenzen, die in der CHIRON Group über Jahrzehnte vertieft und perfektioniert wurden. Daher ist SCHERER, Spezialist für vertikale Drehzentren, künftig Mitglied einer anderen, starken Gruppe, die damit ihr Portfolio an Drehmaschinen komplettiert und SCHERER den nötigen Raum für weitere positive Entwicklung bietet.

Fertigung am besten Standort
Mit der Precision Factory verfügt die CHIRON Group über eine der modernsten Werkzeugmaschinenfabriken in Europa. Hier finden Kunden das  beste Produktionsumfeld vor. Daher werden alle Fertigungs- und Montagekapazitäten in Neuhausen ob Eck zusammengeführt, die Precision Factory wird – wie die Taicang Innovation Factory in China – zum Produktionswerk der CHIRON Group.

Der Standort Schlierbach konzentriert sich auf den STAMA-Vertrieb und Service, Fertigung, Montage und Applikation werden nach Tuttlingen und Neuhausen verlagert. Die Betreuung der STAMA-Kunden erfolgt nach wie vor durch die vertrauten Ansprechpartner in Schlierbach. Auch in der neuen Konstellation steht die Marke STAMA unverändert für vertiefte Kompetenz in der Schwerzerspanung und bei Turnkey Lösungen.

Abrunden des Portfolios für Präzisions- und Medizintechnik
Um die Unternehmensgruppe im Bereich Medical & Precision Technology noch breiter aufzustellen und das Maschinenportfolio nach unten abzurunden, hat die CHIRON Group seit 1. August 2020 eine neue Marke im Portfolio: FACTORY5. Und mit der CHIRON Swiss SA nun auch eine eigene Gesellschaft in der Schweiz. FACTORY5 bietet kleine, hochpräzise Maschinen für die Fertigung mikrotechnischer Komponenten, die sich für vernetztes Fertigen in eine innovative digitale Plattform einbinden lassen. Zudem intensiviert die CHIRON Group ihre Aktivitäten im Wachstumsmarkt Additive Fertigung. Erstes Beispiel hierfür ist der neue AM Cube, ein 3D-Metalldrucker mit innovativer, patentierter Technologie für unterschiedlichste Aufgaben.

Sie haben Fragen?
Sie möchten wissen, welche Auswirkungen diese Veränderungen auf Ihr Tagesgeschäft haben? Überhaupt keine! Die bekannten Ansprechpartner sind auch weiterhin für Sie da, beantworten Ihre Fragen zur Neuausrichtung und freuen sich auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Smarte Maschinen, smarte Fertigung im Zeichen der 5

CHIRON, STAMA, CMS, FACTORY5: Seit 1. August hat die CHIRON Group eine neue Marke im Portfolio. Und mit der bisherigen Mecatis SA und jetzigen CHIRON Swiss SA nun auch eine eigene Gesellschaft in der Schweiz. Durch die Übernahme gewinnen beide Partner: Die CHIRON Group erweitert ihr Portfolio um kleine, hochpräzise Bearbeitungszentren und eine innovative digitale Plattform für vernetze Fertigung. CHIRON Swiss kann ihre Produkte und Leistungen nun weltweit vertreiben und hat Zugriff auf das komplette Service-Netzwerk der Gruppe.

»Die Bearbeitungszentren von FACTORY5 runden unser Produktprogramm unterhalb der Baureihe 08 perfekt ab, damit stärken wir unser Angebot für die Uhren- und Schmuckindustrie sowie die Medizin- und Feinwerktechnik. So können wir dem Wunsch vieler Kunden nach kompakten, hochdynamischen Maschinen für die Mikrobearbeitung nun bestens entsprechen«, erläutert Dr. Claus Eppler, Geschäftsführer Forschung & Entwicklung bei CHIRON.

Für Samuel Vuadens, Gründer und bisher CEO von Mecatis, jetzt Geschäftsführer von CHIRON Swiss, liegt der Vorteil »in der Stärke der CHIRON Group. Wir waren auf der Suche nach einem international anerkannten Partner, der die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Branche versteht und mit dem wir unser Know-how weiter ausbauen können. Die Eingliederung in die CHIRON Group bietet uns beste Möglichkeiten, weiter stabil zu wachsen, unsere Produkte international zu vertreiben und auch Großprojekte in Angriff zu nehmen. Zudem freuen wir uns auf ein intensives Brainstorming in Richtung weiterer innovativer Produkte und Leistungen.«

Samuel Vuadens, Geschäftsführer von CHIRON Swiss. Der gelernte Mechaniker und Maschinenbauingenieur mit Schwerpunkt Mechatronik begann seine berufliche Laufbahn bei der Affolter Technologie und entwickelte bereits dort seine ersten, hochpräzisen Maschinen. 2007 gründete er mit Pierre Fournier Mecatis und entwickelte 2017 die Micro5, nicht viel größer als ein ordentlicher oder, wie die Schweizer sagen, »währschafter« Kaffeevollautomat.
Samuel Vuadens, Geschäftsführer von CHIRON Swiss. Der gelernte Mechaniker und Maschinenbauingenieur mit Schwerpunkt Mechatronik begann seine berufliche Laufbahn bei der Affolter Technologie und entwickelte bereits dort seine ersten, hochpräzisen Maschinen. 2007 gründete er mit Pierre Fournier Mecatis und entwickelte 2017 die Micro5, nicht viel größer als ein ordentlicher oder, wie die Schweizer sagen, »währschafter« Kaffeevollautomat.

Micro5: Präzision »en miniature«
Highlight im Produktportfolio von FACTORY5 ist die Fräsmaschine Micro5. Ein Bearbeitungszentrum mit 4 oder 5 Achsen, bei dem die 5 im Namen für gleich mehrere Vorteile steht: Für das ideale Verhältnis 5:1 von Maschinengröße zu Werkstück. Für das Gewicht, 5-mal niedriger als bei herkömmlichen Maschinen derselben Leistungsklasse. Leicht und klein, lässt sich die Micro5 nahezu überall aufstellen und, ohne Verändern der Einstellparameter, auch schnell und einfach verlagern.

Zudem steht die 5 für höchste Effizienz: Der Energieverbrauch bei der dynamischen Bearbeitung mikrotechnischer Komponenten ist im Vergleich mit konventionellen CNC-Maschinen nicht nur 5-mal, sondern 50-mal geringer. Das spart wertvolle Ressourcen und sorgt für einen noch schnelleren Return on Investment durch massive Einsparungen bei den Energiekosten.

Micro5 – eine der 1000 effizientesten Lösungen der Welt
2019 zeichnete die Solar Impulse Foundation die Micro5 mit dem weltweit begehrten Label #1000 für die 1.000 effizientesten, innovativsten und umweltfreundlichsten Technologien der Welt aus. Die Stiftung von Bertrand Piccard – Sohn des berühmten Tiefseeforschers Jaques Piccard und erster Mensch, der mit einem solarbetriebenen Flugzeug die Welt umrundete – bringt Start-ups, Unternehmen, Institutionen und Organisationen zusammen mit dem Ziel, ökonomische und ökologische Vorgaben zu vereinbaren und zu zeigen, dass die Kluft zwischen Ökonomie und Ökologie irrelevant ist.


FACTORY5: grüner, intelligenter, vernetzter
FACTORY5 ist mehr als der Markenname aller Produkte und Leistungen von CHIRON Swiss. Hinter dem Begriff steckt eine klare Philosophie: Experten und Kompetenzen aus der Industrie kommen an einem virtuellen Ort, auf einer Plattform zusammen, um Kunden ihre Expertise konzentriert zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören neben Fertigungskompetenzen – Konzipieren, Herstellen, Messen, Warten – auch Managementanwendungen wie MRP, CRM, HR und sogar die Automatisierung von Marketingkampagnen. Und natürlich »Smartmachines« wie die Micro5. Intelligente Fertigungs-Tools, die in Kombination mit weiteren Elementen ein eigenes Ökosystem bilden: www.factory5.tech – eine sowohl physische wie auch digitale Fabrik mit der Vision einer grüneren, intelligenteren und besser vernetzten Industriewelt.

CHIRON Swiss SA
Gegründet 2007 als Mecatis SA, ist die CHIRON Swiss mit Sitz in Isérables im Schweizer Kanton Wallis ein dynamisches Unternehmen mit einem jungen Team. Aktuell beschäftigt die jüngste Auslandsgesellschaft der CHIRON Group 18 Mitarbeiter. Flache Hierarchien, intensive Zusammenarbeit und das Einbringen eigener Ideen sind zentrale Elemente der Unternehmenskultur.

Mehr über die neuen Schweizer Kollegen, die Fertigung der innovativen Bearbeitungszentren und einen der schönsten Ausblicke aller Standorte der CHIRON Group in bewegten Bildern:

Bild: VDW/VDMA

umati: Eine gemeinsame Sprache verbindet Maschinen

Je einfacher Maschinen herstellerunabhängig »miteinander sprechen«, Informationen austauschen und gemeinsam nutzen, desto schneller und besser lassen sich Potenziale für eine gesteigerte Produktivität erschließen. Genau hierfür legt die VDW-Brancheninitiative mit umati den Grundstein. umati ist eine universelle Schnittstelle, die als offener Standard für den Werkzeugmaschinenbau weltweit etabliert wird.

umati – kurz für universal machine technology interface – ist für Pascal Schröder, Entwicklungskoordination Digitalisierung bei der CHIRON Group, »ein entscheidender Schritt in Richtung vernetzte Produktion und Industrie 4.0. umati ermöglicht eine einfachere Anbindung von Werkzeugmaschinen und Peripheriegeräten unterschiedlicher Hersteller an kundenspezifische IT-Ökosysteme und hat damit das Potenzial, sich mittel- bis langfristig als weltweiter Standard für die Werkzeugmaschinenbranche zu etablieren.«

Die Funktionsweise von umati

Quelle: VDW/VDMA
Quelle: VDW/VDMA

Gemeinsame Anstrengung, gemeinsamer Standard
umati hat nicht nur viel Potenzial, sondern auch starke Befürworter, die das Projekt einer standardisierten Schnittstelle gemeinsam vorantreiben: Neben der CHIRON Group gehören weitere führende Werkzeugmaschinenhersteller wie DMG Mori und Trumpf zum Kernteam der Initiative. Zudem sind alle namhaften Anbieter von Steuerungen vertreten, dazu weitere Unterstützer wie SAP und das Institut für Steuerungstechnik der Universität Stuttgart.

»Als Hersteller hochwertiger Bearbeitungszentren stellen wir uns in einer starken Interessengruppe der Herausforderung Digitalisierung, indem wir mit der umati-Schnittstelle gemeinsam an einem Strang ziehen.«
Pascal Schröder
Entwicklungskoordination Digitalisierung bei der CHIRON Group

umati bietet erstmals die Möglichkeit der einfachen und definierten Integration von Werkzeugmaschinen in übergeordnete MES- oder ERP-Systeme. Basis von umati ist der Schnittstellenstandard OPC UA, der sich im Maschinen- und Anlagenbau zunehmend etabliert. Vorteile sind eine plattformunabhängige, herstellerübergreifende Kommunikation und integrierte Mechanismen für eine hohe Datensicherheit.

Wie vernetzte Produktion in der Praxis funktioniert, hat die CHIRON Group bereits auf der EMO 2019 an einem Bearbeitungszentrum DZ 16 W five axis mit umati-Schnittstelle demonstriert. Die Maschine wurde sowohl in die VDW-Cloud als auch in CHIRON DataLine integriert. Zusätzlich waren via umati weitere Fremdmaschinen verschiedener Hersteller in DataLine eingebunden. Über DataLine konnten sowohl Maschineninformationen des CHIRON-Bearbeitungszentrums als auch der Fremdmaschinen live ermittelt, analysiert und visualisiert werden.

Weitere Informationen zu umati und dem EMO Showcase finden Sie hier.

umati: Starkes Netzwerk mit starken Partnern

Maschinen: CHIRON, DMG Mori, Emag, Grob Werke, Heller, Liebherr Verzahntechnik, Trumpf, United Grinding
Anwendungspartner: GF Machining Solutions, Pfiffner
Steuerungen: Beckhoff, Bosch Rexroth, Fanuc, Heidenhain, Siemens
OPC UA Support: Institut für Steuerungstechnik der Universität Stuttgart

Auf der EMO Hannover 2019 zeigten 70 Unternehmen mit 110 Maschinen eine Liveumsetzung der OPC UA for Machine Tools Spezifikation. Dabei konnektierten sie über einen Datahub mit 28 Softwarelösungen. Bildquelle: VDW/VDMA
Auf der EMO Hannover 2019 zeigten 70 Unternehmen mit 110 Maschinen eine Liveumsetzung der OPC UA for Machine Tools Spezifikation. Dabei konnektierten sie über einen Datahub mit 28 Softwarelösungen. Bildquelle: VDW/VDMA
Das umati-Netzwerk ist stark gewachsen.  Bildquelle: VDW/VDMA
Das umati-Netzwerk ist stark gewachsen. Bildquelle: VDW/VDMA
Bild: farukisin / istockphoto.com

doğum günün kutlu olsun, CHIRON Türkiye!

»Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, CHIRON Türkei!« Die CHIRON Group gratuliert den Kolleginnen und Kollegen am Bosporus zum 10-jährigen Jubiläum. Das Team leistet umfassenden Vertrieb und Service im gesamten Land und hat bis heute über 250 Bearbeitungszentren in Betrieb genommen.

Gestartet 2010 in Istanbul, betreute CHIRON Türkei zunächst global tätige Kunden der CHIRON Group mit Standorten in der Türkei. Heute unterhält das Unternehmen drei Niederlassungen und hat sich zum gefragten Partner sowohl internationaler als auch lokaler Unternehmen entwickelt. Auch als Arbeitgeber ist CHIRON Türkei attraktiv. Denn, so Geschäftsführer Serkan Ozcan: »Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter ist uns sehr wichtig. Nur dann können sie ihre Arbeit engagiert und mit Erfolg erledigen und unsere Kunden von Izmir im Südwesten bis nach Trabzon im Nordosten am Schwarzen Meer bestmöglich betreuen.«

Geschäftsführer Serkan Ozcan
Geschäftsführer Serkan Ozcan

Wer viel arbeitet, darf auch richtig feiern! Am 14. August trafen sich die Teams in Izmir zunächst zum offiziellen Teil der Festlichkeiten. Serkan Ozcan zog eine Erfolgsbilanz der vergangenen zehn Jahre und bedankte sich herzlich für die geleistete Arbeit. Danach stand ein Ausflug zu den kulturellen Highlights in der Region Izmir auf dem Programm – natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen. Zunächst ging es nach Ephesus, in der Antike eine der ältesten und bedeutendsten Städte Kleinasiens. Hier bummelte man durch die Altstadt und stattete dem Haus der Jungfrau Maria – Wallfahrtsort für Muslime und Christen – einen Besuch ab. Nach dem kulturellen Teil ging es weiter ins Dorf Şirince. Dort wurden beim Abendessen ganz besondere Tropfen aus Melone und schwarzer Maulbeere verkostet und die Gläser erhoben auf weitere erfolgreiche Jahre: şerefe! Prost!

CHIRON Türkei im Überblick

Beginn:
Gegründet 2010 in Istanbul, ist CHIRON Türkei seit 2012 auch in Izmir und seit 2019 in Bursa präsent.

Kompetenzen der Standorte:
Istanbul: Vertrieb, Projektierung, Service, Verwaltung, Finanzen
Izmir: Service, Ersatzteile
Bursa: Service

Größe der Niederlassungen:
Istanbul: 200 m²
Izmir: 100 m²
Bursa: 480 m²

Mitarbeiter:
gesamt: 17
Servicetechniker: 8

Die Teams aus Istanbul, Izmir und Bursa beim Jubiläumsausflug in Ephesus vor dem Tor der berühmten Celsus Bibliothek.
Die Teams aus Istanbul, Izmir und Bursa beim Jubiläumsausflug in Ephesus vor dem Tor der berühmten Celsus Bibliothek.

Aufgaben:

  • Vertrieb der Bearbeitungszentren von CHIRON und STAMA
  • Engineering und applikationstechnische Unterstützung
  • Auftrags- und Projektmanagement
  • Technischer Support und Service

Kunden:
Der Großteil der Kunden sind internationale Automobilhersteller und Zulieferer. Daneben sind die Fertigungslösungen der CHIRON Group im Werkzeugbau, in der Medizintechnik, im Maschinenbau und in der Luftfahrt im Einsatz.

Zentraler Faktor für die positive Entwicklung von CHIRON Türkei ist die Weiterbildung der Mitarbeiter. Trotz globaler wirtschaftlicher Unsicherheit investiert die Gesellschaft in verschiedene Qualifikationsmaßnahmen wie Programmierung, Sprachunterricht und Vertriebsstrategien, um Kunden künftig noch besser und zielgerichteter betreuen zu können.

Ziele:
In den kommenden Jahren plant CHIRON Türkei mehr Neugeschäft in anderen Branchen als der Automobilindustrie zu generieren, die komplizierten Importverfahren machen eine Investition derzeit noch schwierig. Hier hofft Geschäftsführer Serkan Ozcan auf Erleichterungen, um die vorhandene Nachfrage aus verschiedenen Branchen auch bedienen zu können.

Sehens- und Erlebenswertes an den Standorten von CHIRON Türkei

Istanbul

Izmir

Der Asansör: ein Aufzug an einem 70 Meter hohen Steilhang. Oben befindet sich ein Cafe-Restaurant mit tollem Ausblick auf die Stadt.

OPEN HOUSE mal anders – und wie!

Etwas über ein Jahr ist es her … da wurden auf den OPEN HOUSE-Veranstaltungen bei CHIRON und STAMA Hände geschüttelt, Maschinen in Aktion begutachtet, Projekte besprochen und feines Catering genossen. 2020 musste es anders gehen. Und es geht, wie sich gezeigt hat, auch anders. Und richtig gut: Die erste OPEN HOUSE ONLINE – kurz OHO – der CHIRON Group war mit rund 1.000 Besuchern ein voller Erfolg.

Während viele Unternehmen noch zögerten und überlegten, ob überhaupt und was genau man anstelle einer Hausmesse 2020 auf die Beine stellen könnte, war man sich in der CHIRON Group schnell einig: Wir gehen online! Wir ergreifen die Chance, Kunden und Interessenten auf neue Art zu treffen, miteinander zu kommunizieren und Technologie dennoch »live« erlebbar zu machen.

Das »Making of«, ein echter Kraftakt
Prima Idee und eine echte Herausforderung für das Organisationsteam, das quasi von Null ein komplett neues Event auf die Beine stellen musste: Eine interaktive Plattform mit Bewegtbild, Kommunikation und Experteninformation in Echtzeit. Inhaltlich auf die Kunden von CHIRON und STAMA zugeschnitten, eingebunden in einen gemeinsamen Auftritt unter dem Dach der CHIRON Group.

Im Marketing und in den Fachabteilungen wurde diskutiert, entworfen, verworfen, neu gedacht – und schließlich mutig und entschlossen gemacht. Schließlich war es das Ziel, die Kunden der CHIRON Group möglichst zeitgleich zu den geplanten Terminen der realen Hausmessen auf der OPEN HOUSE ONLINE begrüßen zu können.

Nachdem der Rahmen klar war, ging es an die Realisierung und Vorbereitung: Drehbücher wurden geschrieben, Maschinen poliert, Texte für die Videodrehs geübt, die Online-Plattform gestaltet, programmiert, optimiert. Ganz neue Fähigkeiten stellten auch die Kollegen aus Vertrieb, Forschung und Entwicklung, Automation und Service unter Beweis: Anstatt an der realen Maschine galt es, Bearbeitungsmöglichkeiten, Prozessschritte und Kundennutzen digital zu erklären – in Webkonferenzen, am Telefon und, falls der Chat-Agent sie hinzuzog, im Live Chat.

Neuland war die OHO insbesondere für den Vertrieb, wo zu »normalen Zeiten« vieles unkompliziert im direkten, persönlichen Kontakt abläuft. Weltweit glühten die Drähte und wurden Mails verschickt. Die Vertriebsmitarbeiter überzeugten ihre Kunden davon, dass die OPEN HOUSE ONLINE einen Besuch wert sein würde. Und in Zeiten von COVID-19 eine gute Gelegenheit, sich substanziell über neue Produkte zu informieren und in den Fachdialog einzusteigen.

Endlich geht es los
Trotz bester Vorbereitung waren zum Messestart am 14. Mai alle gehörig nervös: Würden sich die vielfältigen Anstrengungen auszahlen? Was, wenn von den angemeldeten Kunden und Interessenten doch viel weniger reinschauen würden? Die Telefone – Worst Case – womöglich still blieben? Fragen, die sich als unbegründet herausstellten: Insgesamt verzeichnete die OPEN HOUSE ONLINE rund 1.000 Besucher. Manche schauten sogar mehrmals vorbei! Erfreulich: Dieses Mal konnte die CHIRON Group auch viele europäische Besucher über die DACH-Region hinaus sowie aus Asien und Amerika begrüßen. Was bei den Besuchern besonders gut ankam: Die Präsentation der Maschinen und Services durch die jeweiligen Experten – so lernte man direkt die richtigen Ansprechpartner für weitere Fragen oder künftige Projekte kennen.

Nach wie vor: viel zu sehen und zu erleben
Wer die OPEN HOUSE ONLINE nicht besuchen konnte oder sich die Highlights noch mal in Ruhe anschauen möchte, findet nachfolgend einige Videos: zum Beispiel einen spektakulären Clip zur Komplettbearbeitung eines Wing Slot mit der DZ 25 P five axis und einen so kurzweiligen wie lustigen Zusammenschnitt all dessen, was mit gutem Grund nicht in den offiziellen Videos gelandet ist. Weitere Videos sind themenbezogen in verschiedene Artikel dieser Ausgabe eingebunden.

Bearbeitungsvideo DZ 25

Erklärvideo DZ 25

Outtakes

Man sieht sich – live und »live«

Ob auf der multimedialen D-EXPO Metall mit drei »Live-Tagen« oder dem ersten »echten« Branchentreffpunkt, dem AMB Technologieforum in Stuttgart: Die Pandemie sorgt für komplett neue Formate. Auf beiden Veranstaltungen war die CHIRON Group mit dabei und präsentierte ihre Innovationen.

Livestreams, virtuelle Messestände, Face-to-Face-Netzwerken mit einem Klick: Damit startete die D-EXPO Metall, die digitale Fachmesse für Metallbearbeitung. Vom 8. bis 10. September hatten die Besucher Gelegenheit, Aussteller aus den Bereichen Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeuge, Normalien, Software, Messtechnik, Automatisierung, Werkzeug- und Formenbau zu treffen. Darunter auch die CHIRON Group, die mit drei Vorträgen zu Zukunftsthemen vertreten war.

Unter dem Motto »Ready for production« stellte Axel Boi, Head of Additive Manufacturing, den AM Cube vor, das Multitalent unter den 3D-Metalldruckern. Kristoffer Siegmann, Head of Global Account Management Automotive, stieg mit der These »80 Stunden Woche? Aber locker« ins Thema Automation ein und präsentierte mit VariocellPallet, VariocellUno und VariocellSystem gleich drei Lösungen für mehr Fertigungseffizienz.

Zudem präsentierte Kristoffer Siegmann gemeinsam mit Dirk Schmid, Leiter technischer Vertrieb DACH bei CHIRON, die »Big Boys«: die Fertigungszentren DZ 22 W five axis und DZ 25 P five axis für das hochproduktive Bearbeiten großer Bauteile.

High five! Schneller fertigen mit 5-Achs-Bearbeitungszentren
Mit »High five« betitelte Matthias Rapp, Leiter Gebietsverkauf DACH bei CHIRON, seinen Vortrag beim AMB Technologieforum. Im Internationalen Congresscenter auf der Messe Stuttgart konnte man am 17. September viele Aussteller, Referenten und Besucher beobachten, die sich mit einem »High five« – natürlich ohne Abklatschen – nach langer Zeit wieder persönlich begrüßten.

Neben Vorträgen fand begleitend eine Table-Top-Ausstellung statt, über eine Matchmaking-App konnten Gesprächstermine mit den Ausstellern vereinbart werden. Bernd Hilgarth, Geschäftsführer Vertrieb CHIRON, freute sich sehr darüber, „dass die aktuelle Lage auch zu neuen Formaten treibt und Werkzeugmaschinenbauer wie die CHIRON Group ihren Kunden auf diesem Weg Lösungen präsentieren können, die sie in ihrer aktuellen betrieblichen Situation wirkungsvoll unterstützen. Gerade die neuen Baureihen und Automationslösungen ermöglichen es unseren Kunden, ihre Produktivität zu steigern, ihre Flexibilität zu erhöhen und ihre Kosten maßgeblich zu senken. Damit sind sie für die kommenden Jahre bestens gewappnet.“

Gleich vormerken: 11. Medizintechnisches Kolloquium online
Am 25. November haben Fertigungsexperten wieder die Gelegenheit, sich auf dem von der mav organisierten Medizintechnischen Kolloquium über Trends und Herausforderungen in der Präzisionsbearbeitung zu informieren. Neben den Experten des Medical & Precision Technology Center der CHIRON Group informieren weitere namhafte Hersteller von Werkzeugmaschinen, Werkzeugen und Peripherie über ihre Produkte und Leistungen für die Medizintechnik. Mit dabei ist auch FACTORY5 , die neue Marke der CHIRON Group für kleine, hochpräzise Bearbeitungszentren und eine innovative digitale Plattform für vernetze Fertigung.

Hier geht’s direkt zur Anmeldung!

Weitere Informationen zu den nächsten Messen und Events der CHIRON Group unter:
https://chiron-group.com/de/presse/messen-events